Teilen auf

Alle Porträts
Berichten Apropos

Berichte

Hat Sie ein Gesetz oder eine
Behörde schon einmal daran
gehindert, jemanden zu lieben?

Teilen Sie Ihre Geschichte

Das Gesetz

Wir haben am 31.März letzten Jahres geheiratet. Mein Mann stammt aus Kamerun, ich bin Französin. Wir kennen uns seit zwei Jahren. Wir haben bei der Präfektur eine Aufenthaltserlaubnis beantragt, aber sie wurde abgelehnt. Man sagte uns, mein Mann sei mit einem...

Weiterlesen

Christelle et Alain

Wir haben am 31.März letzten Jahres geheiratet. Mein Mann stammt aus Kamerun, ich bin Französin. Wir kennen uns seit zwei Jahren. Wir haben bei der Präfektur eine Aufenthaltserlaubnis beantragt, aber sie wurde abgelehnt. Man sagte uns, mein Mann sei mit einem Geschäftsvisum eingereist, und dies sei nicht korrekt. Wir haben daraufhin Einspruch erhoben, aber der wurde ebenfalls abgelehnt. Heute bleibt uns nur die Möglichkeit, einen Brief an den Präfekten zu schreiben, weil wir schon seit 6 Monaten verheiratet sind und mein Mann ganz legal nach Frankreich eingereist ist. Er darf nicht arbeiten, obwohl man ihm einen Job angeboten hat. Angesichts dieser Probleme verliere ich manchmal den Mut, aber ich weiß, dass unsere Liebe schließlich alle Hindernisse überwinden wird. Und allen Paaren, denen es wie uns ergeht, möchte ich sagen: Haltet durch, Hartnäckigkeit macht sich auf jeden Fall bezahlt.    

Quelle: www.mariagemixte.com

Das Gesetz

Wir haben uns am 2. Mai das Ja-Wort gegeben – er ist Kameruner, ich bin Französin. Aber zuvor, im April, haben wir im Rathaus von Reims das Aufgebot bestellt. Ein paar Tage später werden wir von der Polizei vorgeladen. Wir gehen ganz ahnungslos hin, ohne zu wissen,...

Weiterlesen

Anonym

Wir haben uns am 2. Mai das Ja-Wort gegeben – er ist Kameruner, ich bin Französin. Aber zuvor, im April, haben wir im Rathaus von Reims das Aufgebot bestellt. Ein paar Tage später werden wir von der Polizei vorgeladen. Wir gehen ganz ahnungslos hin, ohne zu wissen, was sie von uns wollen. Ich werde als Erste verhört und muss indiskrete Fragen über mich ergehen lassen. Dann ist mein Mann an der Reihe, und zwei Minuten später sagt mir ein Inspektor, man würde ihn in Polizeigewahrsam nehmen.

Damit begannen für uns die Probleme. Wir mussten uns einen Anwalt nehmen und zweimal vor Gericht erscheinen, das erste Mal in Reims. Bis zum zweiten Urteil durfte mein Mann auf freiem Fuß bleiben, aber wir mussten uns jeden Morgen um 9 Uhr bei der Polizei melden. Die zweite Verhandlung fand in Chalons-en-Champagne statt, und die Behörden hatten schon einen Flug reserviert, für den 18.April 2007 um 6 Uhr 30. Mein Mann wurde abgeschoben, weil er angeblich keine gültigen Papiere hatte.

Das war für mich ein echter Dolchstoß ins Herz. Ich bin ihm zwei Wochen später nachgereist und wir haben in Kamerun (Duala) geheiratet, aber damit war das Problem nicht gelöst, denn ein Jahr nach unserer Hochzeit ist unsere Ehe in Frankreich immer noch nicht anerkannt. Ich möchte aber sagen, dass man nie aufgeben darf, denn die Liebe ist stärker als die Justiz, und eines Tages werden wir glücklich zusammenleben und eine Familie gründen können.

Quelle : www.mariagemixte.com

Entdecken Sie die anderen Erfahrungsberichte

TOUS LES TÉMOIGNAGES